Eine Stadt. Ein Glaube. Kein Weg zurück
Irgendwo im sibirischen Taigawald, jenseits von Straßen und Mobilfunk, hat ein Mann eine Stadt gegründet. Er nennt sich den Lehrmeister, seine Anhänger nennen ihn Wissarion. Tausende Menschen sind ihm gefolgt und haben eine geschlossene Gemeinschaft aufgebaut.
Ein Mann gründet eine Stadt und einen Glauben, der alles fordert. Sonnenstadt ist ein eindringliches, intimes Porträt: ein erstaunlich naher Blick in eine geschlossene Gemeinschaft, die sich selbst als Antwort auf eine Welt versteht, die aus den Fugen geraten ist. Der Film beobachtet, was Glaube bedeuten kann, wenn er alles umfasst, und was von einer Gemeinschaft bleibt, wenn dieser Glaube unter äußeren Druck gerät und zerbricht. Der Film feierte seine Weltpremiere beim DOK Leipzig 2024 und war seither auf mehr als fünfzehn internationalen Festivals zu sehen, darunter CPH:DOX, Visions du Réel und beim achtung berlin Filmfestival.
Nach der Weltpremiere in Leipzig lief Sonnenstadt unter anderem beim Millennium Docs Against Gravity, bei Visioni dal Mondo in Mailand, beim Festival Kapittel in Stavanger, den Brugger Dokumentarfilmtagen, dem Film Festival Cologne, dem Taiwan International Ethnographic Film Festival, this human world in Wien und als Abschlussfilm des MOLDOX Festivals in Chișinău. 2026 folgten Einladungen zum DocPoint Helsinki und in den internationalen Wettbewerb des Mumbai International Film Festival. Für den FIRST STEPS Award 2025 war der Film nominiert.
Der Trailer enthält fest eingebettete deutsche Untertitel.
Kristina Shtubert hat gemeinsam mit Hanna Mayser das Konzept zu Sonnenstadt entwickelt. Der Film entstand als Produktion der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg.
Buchungsanfragen für Spieltermine und Sondervorstellungen sowie Presseanfragen für Trailer, Pressematerial oder Screener gehen direkt an CINEKIX®, die Presse und Booking Betreuung von Across Nations Filmverleih.
Sonnenstadt ist Teil von Across Nations Grenzgängerkino, einer kuratierten Reihe von drei Dokumentarfilmen über Gemeinschaften an den Rändern von Gesellschaft, Glaube und Ideologie. Jeder Film erzählt für sich, gemeinsam schärfen sie den Blick auf dieselbe Frage: was eine Grenze mit den Menschen macht, die an ihr leben.